logo-träumerei - olfis-web - gedichte verse spiele und wahre geschichtn aus dem leben der pekinesen



trennlinie-träumerei aus olfis-web





trennlinie-träumerei aus olfis-web

hier gehts zur naehsten Geschichte  Traeumerei    Mein Auszug    Sonntag




Es wird Kalt, Wein - ein glas Wein bei dieser kälte, zu Wohl
langsam kommt der Winter ich bereite mich vor.
Die Tage werden krzer, es ist schon frh Dunkel.
Nun wird es Zeit.
In diesen Tagen wird das Holz noch gesgt und gespalten. Im Schuppen wird platz gemacht um das neue Holz zu stapeln damit genug da ist.
Alles wird bis dahin aufgerumt.
Der letzte gang im Garten. Die Bume, Strucher und Hecke werden in form gebracht. Noch einmal wird er gesubert. Die jungen Pflanzen werden abgedeckt
damit sie nicht erfrieren.
Streusand wird besorgt und zurecht gelegt denn es wird bestimmt einige Tage glatt werden. Der Hof wird von den letzten Blttern die gefallen sind befreit.

Nun ist Drauen alles fertig.
Einige kleine Reparaturen im Haus sind noch ntig, das Kchenfenster wird diese Tage ausgewechselt und das Geragenschloss muss erneuert werden.
Der Kamin muss noch gereinigt werden. Holz steht nun bereit, wie immer unterm Kamin und im Korb neben ihm.
Der Tag ist mal wieder zu ende, es ist schon Dunkel und ich mache mich fertig fr diesen Abend.
Ich bin erschpft und mde von der Arbeit, zurckgelehnt liege ich in meinem Kaminsessel und schaue so ins leere.
Es ist frisch geworden. Ich gehe und mache mir den Kamin an, hole mir eine Flasche Rotwein und lehne mich wieder tief in meinem Sessel. Ich mache den Wein auf und giee etwas im Glas. Beim Trinken schaue ich zum Kamin, das Feuer brennt nun ruhig und gleichmig. Langsam wird es Warm. Das tut gut! denke ich mir und drcke mich fester in mein Sessel.
Ich erinnere mich als wir noch zu zweit hier saen,
die Kinder am Spielen, wir uns bei einem Glas Wein unterhielten. Es war brigens der gleiche Wein den ich noch heute Trinke. 
"Bornheimer Adelberg, Regent, lieblich"  
Das lachen der Kinder, es klingt mir in den Ohren
als seien sie da.
Deine liebevolle Stimme, den Geruch deiner Pfeife. Du hattest immer fr alles gesorgt und doch hast Du mir alles beigebracht. Ich vermisse es so sehr.
Nun sitze ich hier allein am Kamin mit meinen Gedanken bei euch. Nur das ist mir geblieben.
Heute Muss ich selbst dafr sorgen das gengend Holz vorrtig ist, der Hof und Garten sauber und in Form, Das Haus repariert und der Unterhalt fr alle kosten da ist.
Ich stelle mir vor wie es wohl Heute bei uns aussehen wrde. Die Kinder gro, vielleicht schon mit Enkelkinder und wir zwei sitzen immer noch wie frher hier am Kamin mit unserem lieblichen Rotwein. Wir wrden von alten Zeiten reden oder ber die Streiche unserer Kinder lachen. Ich wrde Dir immer noch die Pfeife stopfen und anznden und deiner liebevollen Stimme lauschen.

Wir wren wie damals mit viel Freude in der Kche um zu Backen.
Winter Gebck mit Anis, Zimt oder Nelken. Wie es hier pltzlich riecht, der vertraute Duft der Pltzchen.
Die heute Groen Kinder und Grokinder wrden wie damals kommen und Naschen und wollten mithelfen. Ich sehe noch dein Weies Gesicht von Mehl und muss lcheln.
Wir hatten so viel Spa.
Jeden Sonntag hattest Du fr uns gekocht, ich durfte ausschlafen, bekam mein Frhstcke ans Bett immer mit einer schnen duftenden Blume aus unserem Garten, je nach Laune.
Nach dem Essen sind wir ein Stcke gegangen, unterwegs hatten wir oft gesammelt. Zum Winter waren es meist bunte Bltter, Kastanien ein paar Zapfen und was es an Frucht gab um den Esstisch ein besonderen Ausdruck zu verleihen.
Die Fenster und Tren Winterlich Dekoriert auch die Wnde waren geschmckt. Hier und dort brannte zum Abend eine Kerze, wie heute auch.
Wie schn und gemtlich es doch immer war.
brigens halte ich es noch Heute so, wie in den Zeiten als ihr noch da wart, als das Haus noch lebte, Du bei mir warst mit Rat und Tat mir zur Seite und immer ein liebes Wort fr mich wenn mal was nicht so perfekt war.
Wie sehne ich mich nach dieser schnen Zeit, nach Dir und den Kindern.
Sie waren noch so jung und htten das Leben doch
noch vor sich.

Ich bemerkte Trnen in meinem Gesicht.
Das Feuer im Kamin ist langsam erloschen und ich, ich bin so Mde von der Arbeit die ich ohne Dich verrichten muss. Mde vom Alltag und vom Alleinsein.
Mde von der kalten Winterzeit.

                                                                                              Doris Brunck 12.11.2012



trennlinie-träumerei aus olfis-web



button zurück

� Copyright Doris Brunck