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Sonntag!


Diese Geschichte handelt von einer Frau die jeden  Sommerlichen Sonntag mit ihrem Fahrrad unterwegs ist.

 

Doch dieser Sonntag sollte ganz anders verlaufen wie sonst.


Ausgedacht und aufgeschrieben.

Ich hoffe es gefaellt euch was ihr hier liest.

 



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hier gehts zur naechsten Geschichte, Traeumerei   Mein Auszug!   Es wird Kalt




Sonntag.
Heute ist ein wunderschoener Tag! Beim aufstehen gehe ich mein Tagesablauf durch. Wo koennte ich Heute mein Spaziergang  fortsetzen. Bei der Alten Muehle, oder, am Bach entlang waere auch nicht schlecht. Aber die Muehle und das Foersterhaus sind nicht sehr weit auseinander so koennte ich Max noch einen Besuch abstatten. Es ist schon eine weile her als wir uns das letzte mal sahen. Ja so mach ich es. Nach dem Duschen erst mal ausgiebig Fruehstuecken. In Gedanken sehe ich schon Max grosse Augen wenn er mich sieht, er freut sich bestimmt sehr.
Max ist unser alte Foerster und kuemmert sich hier in der Gegend hervorragend um Wald und Tier. Er ist laengst Rentner doch laesst er es sich nicht nehmen Ehrenamtlich sein Revier zu beschuetzen und so darf er auch im Forsthaus bleiben da er sonst nirgends hin kann und auch niemanden hat der sich seiner annimmt. Max ist ein sehr lieber brummiger Kerl, staemmig und gross.
Nach dem ich Gefruehstueckt habe raeume ich noch alles auf und hole mein Rad aus dem Schuppen. Es ist nun halb zehn und ich habe noch eine grosse Tour vor mir.
Ich fahre schon ewige Zeiten mit dem Rad Spazieren und kenne hier jedes Fleckchen doch es ist immer wieder ein Erlebnis und ein entdecken. Jeder Spaziergang kommt mir vor als waere er der erste. Der Ausblick veraendert sich staendig mit Blumen und Tiere, die Baeume werden groesser die Waelder und Wiesen dichter.
Nun bin ich schon eine ganze weile unterwegs und fast an der Alten Muehle angekommen, ich steige ab um die kurze strecke zu laufen dabei schaue ich mir rings herum alles genau an. Wie schoen es doch wieder ist und die Sonne strahlt alles so wunderbar an. Die Alte Muehle funkelt im Sonnenlicht so herrlich als waere sie das schoenste Schloesschen.
Sie wurde schon oft Restauriert und das letzte mal mit Metallstueckchen verstaerkt ,,damit sie uns noch lange erhalten bleibt,, ,meinte Max im letzten Sommer. Es waere auch sehr schade wenn sie hier nicht mehr stehen duerfte. Sie hat schon eine Ewigkeit ausgedient, gerade darum hat sie ihren Platz in aller Ehre verdient.
Angekommen lehne ich mich erst mal an ihrer Tuere und geniesse die Sonne. Ich lausche das Kaetzchen gewimmer nach was aus der Muehle hervordringt, es muessen auch noch kleine Kaetzchen da sein. Sie duerfen hier Wohnen und haben durch die drei kleinen Fensterluken weiter oben die Moeglichkeit rein und raus zu kommen da die Scheiben entfernt wurden damit frische Luft hinein kommt. Die naeheren Bewohner bringen oft Milch und Futter fuer die kleinen Geschoepfe, so ist hier immer was los selbst wenn die alte Muehle ausser Betrieb ist.
Nach ein Weilchen laufen treffe ich Anna, sie ist wohl die Aelteste in dieser Gegend und kennt jeden Winkels hier, sie hoert sehr schlecht, sieht kaum noch und sprechen, tja das kann sie schnell und lange doch man versteht kaum was sie sagt aber sie ist immer sehr liebevoll und gerecht. Anna bringt den Kaezchen oft Milch, sie sagt die muessen wachsen und man duerfe sie nicht zu viel geben damit sie noch Jagen gehen. Ich draengle sie Heute nach einem kurzen Plaudern ab um meine Tour fort zu setzen, hab ja noch einiges vor mir.
Setze mich wieder aufs Rad und fahre Richtung Forsthaus. Ich freue mich auch schon auf Max und seine grossen glaenzenden Augen, wie er sich wohl freut.
Angekommen  setze ich meine Klingel wie wild in gang und rufe laut nach Max und schon kommt er angestuermt als sei etwas  passiert.  Schnell stelle ich mein Rad ab und laufe Max in die Arme, dann schauen wir uns strahlend an und freuen auf einander.
Max laedt mich zum Kaffee ein und erzaehlt mir was er bislang erlebt hat. Er strahlt und man sieht ihn direkt die Freude an mich bei sich zuhaben. Immer wieder fragt er mich nach einem Kaffee und Kuchen. Wir reden viel und lange, es ist schon fast vier Uhr als ich ihm schweren Herzens sage ich muesse nun aber los um noch an meiner Wiese  Kraeuter und Blumen zu Pfluecken bevor es Dunkel wuerde. Max meint ich maesse Oefters kommen, ihm wuerde das Autofahren und laufen immer schwer fallen, ich stimme auch sofort zu.
Auf den Heimweg halte ich noch an einer schoenen grossen Wiese voller Kraeuter und praechtigen Blumen wovon ich mir pfluecke. Ich liebe es meine Gerichte mit frischem Gruen und Blueten zu Kochen. 
Ich nehme mein Rad stelle mein Korb ab und halte noch eine kurze weile inne, schaue mir meine Wiese noch einmal an so als sehe ich sie zum ersten mal. Ploetzlich hoere ich ein ganz leises Wimmern. Ich kann mir nicht vorstellen was es ist aber ich hoere das es ein kleineres Tier sein muss und in Gefahr.
So gehe ich langsam in der Richtung des Wimmerns bis ich am Bach der hinter der Wiese liegt ankomme, meine Augen suchen bis sie sehen wie ein kleines vierbeiniges etwas versucht sich aus diesem Bach heraus zu Buddeln.  Es ist ganz nass und zittert am ganzen Koerper, wohl vor Angst. Ich versuche dieses kleine etwas zu greifen doch erschrocken plumpst es zurueck. Als ich es endlich geschaft habe druecke ich es an mich und laufe so schnell ich kann zu meinem Rad, nehme meine Jacke und wickle das kleine Wuermchen darin ein schob das gruen etwas zur Seite und lege  es hinein. Ich fahre so schnell ich kann, ohne nach links oder rechts zu schauen wie der Wind nach Hause. Angekommen stelle ich das Rad nur schnell am Zaun nehme mein Korb und laufe ins Haus, packe mir das kleine Wesen greife mir ein Handtuch und rubble es  wie Wild trocken, es Wimmert immer noch. Nun nehme ich es vor meinen Augen und sehe es mir genauer an. Es hat am ganzen Koerper kleine wunden Risse und Kratzer. 
Oh wie es aussieht. Ich gehe mit ihm ins Bad lege es ab hole mein Medikamentenkoffer  und versorge das kleine Wesen erst einmal vorsichtig. Nun sitzen wir beide in der Stube auf der Couch und schauen uns neugierig an. Es ist ein kleiner Hund, vieleicht 2 Monate Jung. Mein stummes verhalten regte den kleinen  wohl zum Spielen an, er springt vor und zurueck und immer wieder, dabei gab er so komische laute von sich das ich Lachen muss. Er erschrak sich so sehr das er auf meiner Couch Pieselt und schaut mich dabei auch noch an. Nein,, das faengt ja gut an. 
Versorgt gefuettert und fitgemacht nehme ich mir den kleinen stopfe ihn in einer Decke dann im Korb, gehe mit ihm nach draussen zu meinem Waagen und fahre los. Im naechsten Dorf angekommen fahre ich zum Buergermeister der sich um alles und jeden Kuemmert.
Er ist schon lange im Amt und kennt jeden und alles hier im und ums Dorf, er weiss und sieht hoert und glaubt alles und stellt viel auf die Beine. Alles fuers Dorf meint er immer.
Uebergebe das kleine wesen, erklaere wo ich es gefunden versorgt habe und wie es aussieht und das es Hilfe brauche, drehe mich wieder um bereit zum losfahren als ich wieder das elendige Wimmern hoere.
Mein Herz will zerressen, drehe mich zum Wurm und sehe wie der Buergermeister dieses etwas unter seinem Arm geklemmt hat als sei es ein Paeckchen. Mein Mitleid stieg bis im Kopf.  Ich reisse es an mich und sage das es so nicht geht dieses wesen ist verletzt und braucht unbedingt eine gute Versorgung. Der Buergermeister schaut mich mit grossen aufgerissenen Augen an  und brabbelt irgend etwas von sich. Er hoere sich um wem das Tier gehoert und gebe dann bescheid.
So bin ich wieder auf dem Weg nach Hause und das kleine etwas bei mir. Ganz in Gedanken suche ich nach einen Namen fuer ihn und ganz in Gedanken habe ich auch schon sein Schlafplatz ausgesucht so wie mein zukuenftigen Tagesablauf. Es ist ein wunderschoener Tag und es ist Sonntag!


Reine Fantasie!

� Doris Brunck 3.07.2016


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